Mit der Umwandlung des kommunalen Eigenbetriebs „Stadtwerke" in eine Aktiengesellschaft schlägt 1967 die Geburtsstunde der Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft (STAWAG). Die vergangenen vierzig Jahre hat das Unternehmen genutzt, um sich als einer der innovativsten kommunalen Energieversorger Deutschlands zu etablieren. Die zentrale Aufgabe des Unternehmens ist die zuverlässige und preisgünstige Versorgung der Aachener Bürgerinnen und Bürger mit Strom, Gas, Wärme und Wasser sowie die Entsorgung der Abwässer. Dass diese klare Zielsetzung mit aktivem Umweltschutz vereinbar ist, beweist die lange Liste innovativer Projekte, die die STAWAG zu einem Vorreiter in Sachen erneuerbaren Energien gemacht haben.
Schon 1991 installierte die STAWAG eine international hoch beachtete Photovoltaik-Anlage in der Glasfassade ihres Verwaltungsgebäudes, seit 2002 veranstaltet sie die Aachener Solartage, 2003 eröffnete sie die erste Erdgas-Tankstelle in Kreis und Stadt Aachen. Für Aufsehen sorgte 1995 das „Aachener Modell": Hierbei erhielten Privatpersonen oder Unternehmen, die selbst Solarstrom produzierten, eine kostendeckende Vergütung. Das Aachener Modell stand dem bundesweiten Erneuerbare-Energien-Gesetz Pate und wurde in vielen Ländern Europas kopiert. Mit dem energieeffizienzKONZEPT arbeiten STAWAG und Stadt Aachen seit 2006 gemeinsam daran, den Energieverbrauch in Aachen signifikant zu senken.
Neben dem erfolgreichen Einsatz hocheffizienter Blockheizkraftwerke mit Kraft-Wärme-Koppelung, dem weiteren Ausbau der Fernwärme und der Nutzung von Biomasse setzt die STAWAG auch in Zukunft massiv auf klimafreundliche Energie: Die STAWAG beteiligt sich an dem Offshore-Windpark „Borkum West II", der ab 2010 nachhaltig Strom für die Aachener Bürgerinnen und Bürger produzieren wird.
Der gegenwärtige Erfolg wird für die Zukunft der Maßstab sein, an dem sich die STAWAG messen lassen will.